SchoppenNarr2Bürgersitzung der Fidele Walzbröde Session 2018/2019

 

 

Wenn der Prinz den Schultheiß zum Martin macht

 

Bürgersitzung der Fidele Walzbröde am 09.02.2019

Von Werner Stieber

 

Pünktlich begrüßte die Vorsitzende der Kolpingsfamilie Bonn-Zentral, Heide Werker, die bunt kostümierte Narrenschar in der Großen Mensa des Studierendenwerkes Bonn in der Nassestraße.

Sie machte es kurz und knapp, denn die Fidele Walzbröde warteten sehnsüchtig auf ihren Einzug in den Narrentempel, den sie mit soviel Liebe und Leidenschaft in einen schwarz-orangenen Festsaal verwandelt hatten.

Nachdenklich geworden ob der Vermüllung der Weltmeere mit Plastik überreichten sie beim Einzug holländische Tulpen ohne jeden Kunststoffschnickschnack an die Besucherinnen und Besucher der Bürgersitzung.

Andreas König, Schultheiß der Fidele Walzbröde, flankiert von seinem Stellvertreter und dem Ordensmeister zeigte sich hoch erfreut, als er in den bunten Saal schaute und ein nahezu ausverkauftes Haus begrüßen konnte. Dies ist ja nicht selbstverständlich bei „handemade-Karneval“ der kleineren Gesellschaften und karnevalistischen Gruppierungen im bönnschen Fasteleer.

Er nutzte diese Gelegenheit und auch weitere Gelegenheiten im Laufe der Sitzung, um einige Ehrengäste aus dem gesellschaftlichen Leben der Bundesstadt und der Kommunalpolitik zu begrüßen. Stellvertretend seien hier genannt der Präses der Kolpingsfamilie Bonn-Zentral, die Ehrenschultheiße der Fidele Walzbröde, ehemalige Tollitäten, die Präsidentin des Festausschusses Bonner Karneval, der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirkes Bonn und viele Freunde aus anderen Karnevals-Gesellschaften und Gruppierungen.

 

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Nun sollte es aber endlich auch losgehen. Traditionell eröffnet wird die Bürgersitzung mit einem der großen Traditionscorps. Die Ehrengarde der Stadt Bonn, Vaterstädtischer Verein e.V., passte mit alle Mann (und Frau) kaum auf die Bühne. Ein sehenswertes Bild eines stolzen Corps. Das Corps präsentierte seine Tänze und machte damit intensiv Werbung für den rheinischen Karneval als immaterielles Kulturerbe.

 

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Aus den eigenen Reihen präsentierte Günther Werker als „Ne Zeitungsbote us de Kuhl“ Neuigkeiten und Aktuelles rund um den „Kuhle Dom“ und darüber hinaus. Seit vielen Jahren bringt er es immer wieder fertig, geradezu Alltägliches als Seite 1-Info dem Publikum zu vermitteln. Das macht neugierig auf mehr. Das muss man können. Das kann nicht jeder. Danke Günther.